Diaabend Griechenland

Reisen, Urlaub, Campingplätze
Schrauber
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Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 16.09.2016, 23:17

So, mit dem Stichwort "Diaabend" trete ich hier mal in große Fußstapfen …

Also, Diaabend Griechenland. Ich dachte schon länger "ich sollte mal" und habe das dieses Jahr auf der Tour im Hinterkopf gehabt und entsprechend auch manche Fotos mit einem anderen Blick gemacht. Aber ich werde auch Bilder aus den vergangenen Jahren verwenden.

Meine 35. Griechenlandreise, die achte mit Puck. Seit 1993 fahre ich nicht mehr auf dem Landweg, sondern mit der Fähre ab Italien. Dieses Jahr mit meinem Sohn, er ist zum 12. mal dabei, von der Südpfalz via Frankreich und Schweiz nach Ancona, dort auf’s Schiff.

Schon bevor wir das Nachbardorf erreichen, hat der Motor des Kangoo immer wieder Aussetzer bei Teilgas. Das Phänomen war eigentlich nach Tausch von Lichtmaschine und Batterie einige Wochen vor der Abfahrt nicht mehr aufgetaucht. Mir geht der … auf … und ich halte drauf um wenigstens 50 Kilometer Entfernng von zuhause zu schaffen, ab da gibt’s dann nämlich den kostenlosen Service meines Automobilclubs :mrgreen:

Aber die Aussetzer bleiben beherrschbar (übrigens bis zum Ende des Urlaubs und daheim ohne Wohnwagen sind sie wieder weg) und bei der Fahrt durch die Schweiz kommt so langsam Urlaubsstimmung auf.

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Wo kein Gespannparkplatz ist, muss man sich halt behelfen :wink:

Abends erreichen wir planmäßig das erste Etappenziel in der Südschweiz: Camping Meride, ein schöner naturnaher CP in den Bergen, den wir vor zwei Jahren entdeckt haben.

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Der Ort Meride:

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Ein kleiner Steinbruch in der Nähe des Campingplatzes:

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Am nächsten Tag geht’s nach einem gemütlichen Frühstück weiter, Ziel ist ein kleiner Campingplatz in den Bergen der Marche oberhalb von Ancona:

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Dieses Jahr müssen wir nach einer gemütlichen Übernachtung direkt weiter zur Fähre, vor ein paar Jahren hatten wir noch ein paar Stunden Zeit das benachbarte Städtchen Corinaldo zu erkunden:

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OK, soweit der Exkurs zu einer früheren Reise. Jetzt geht's ab zur Fähre:

Eigentlich ist es eher lästig, aber irgendwie habe ich inzwischen die Prozedur mit Check-In, im Hafen Einreihen, auf die (verspätete) Fähre warten inzwischen liebgewonnen, zumal sich da oft auch nette Gespräche ergeben, dieses Jahr mit einem Griechen, der mit seiner deutschen Frau im VW-Campingbus auf dem Weg in seine Heimat ist. Und da wir „Camping an Bord“ gebucht haben, müssen wir nichts packen, sondern können an Bord im Puck wohnen.
Mit etwa zwei Stunden Verspätung können wir dann auf die Fähre, vor ein paar Jahren vor der griechischen Küste fotografiert:

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Ich bin erst enttäuscht, dass wir mit unserm Wohnwägelchen mitten im Schiff stehen und die Schrankwände außen an den Fenstern des Campingdecks.

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Aber die Dachterrasse ermöglicht trotzdem Ausblicke:

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Aber auf der Überfahrt bin froh über den Standort, denn das Wetter ist rau und Salzwasser wird quer reingeblasen, der Puck steht aber geschützt im Kofferschatten :D Der Kangoo wird linksseitig gepökelt, aber was soll’s.
Nach dem Ablegen gehen wir dann an Deck in die Heckbar, um Leckeres Gyros zu futtern.

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Soweit für's erste, die Höchstzahl an Dateianhängen ist erreicht :wink:

Fortsetzung folgt ...


Und zur Erläuterung: Am Ende des Postings folgen jetzt noch die Bilder als Dateianhang, die ihr schon im Posting gesehen habt. Denn ich habe sie hier im Posting hochgeladen, damit sie nicht irgendwann von einem anderen Speicherort verschwinden und hier fehlen, dann habe ich sie oben im Posting per Link eingebunden, damit sie dort in richtiger Größe und ohne den doofen Rahmen zu sehen sind. Also am Ende der Postings immer einfach drüber scrollen, da kommt als Dateianhang nichts neues mehr …

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Ekki ETC 11
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Ekki ETC 11 » 17.09.2016, 08:06

Hallo Schrauber,

schöne Bilder. :thumbs: Freuen uns auf die Fortsetzung...
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Moni-Ekki Volvo Cabrio C 70-2009,Troll 530-2001
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stormy_weather
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von stormy_weather » 17.09.2016, 10:37

Wie schön, es wird Herbst, die Zeit der Diaabende beginnt...

Gruß,

Sven
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Ik wou dat ik twee hondjes was,
dan kon ik samen spelen.
(Godfried Bomans)

eddie
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von eddie » 17.09.2016, 11:22

Toll! :thumbs:
Wie du deine Dachterrasse nutzt, finde ich auch gut. :D
Würde mich interessieren, wie lange die Überfahrt mit der Fähre dauert und was das Camping an Bord kostet.

Roman
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Roman » 17.09.2016, 15:14

Großartig! Endlich bekommen wir was zu sehen von diesem 'Griechenland'.

Ich finde auch die Idee gut, die Anhänge als img-Tags einzubinden. Vielleicht noch ein Tipp: Wenn man den Strang in viele Posts unterteilt, kann man später einfacher auf ein bestimmtes Thema verlinken und muss nicht dazuschreiben "...und dann runterscrollen!"
Achte immer auf den Horizont!

Schrauber
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 17.09.2016, 20:33

Roman hat geschrieben:... Endlich bekommen wir was zu sehen von diesem 'Griechenland'
Gemach, gemach ... oder wie der Grieche sagt: Siga, siga ... erstmal stelle ich noch eine Variante der Fährenanreise vor, die es aber in dieser Form leider nicht mehr gibt:

Heute ist der Vorteil der Fähre ab Venedig nur noch die kürzere Anreise, früher kam dazu eine spektukaläre Fahrt mit der Fähre vorbei an San Marco. Aber der Reihe nach. Ich greife auf Bilder von 2011 zurück.

Wir sind schon am Vortag der Fährfahrt gegen Mittag auf dem großen Campigplatz Fusina an der Lagune angekommen, von dem aus man Blick auf Venedig hat. Die ursprüngliche Anlage wurde vom berühmten Architekten Carlo Scarpa geplant. Wir finden ein schönes Plätzchen auf einer unparzellierten Wiese unter Bäumen.

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(leider schlecht fotografiert)

Nachmittags machen wir einen Ausflug nach Venedig. In Fußnähe vom Campingplatz gibt es einen Anleger, von dem aus ein Vaporetto nach Venedig fährt:

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Die Fotos von Venedig erspare ich euch hier, damit wir weiter kommen :wink:
Wir waren auch nur etwa zwei Stunden in der Stadt unterwegs, dann hatten wir genug von dem Rummel und sind zu einem gemütlichen Abend auf den Campingplatz zurückgeschippert.

Nächster Tag: Wir sehen vom CP aus, dass unsere Fähre angekommen ist und fahren nach einem gemütlichen Frühstück zum Hafen. Damals noch Mestre, inzwischen liegt der Fährhafen in Fusina neben dem Campingplatz und die Fähren verlassen die Lagune Richtung Süden. Wir haben aber noch den Genuss der Fahrt durch den Canale della Giudecca.

Wir warten im Hafen, dass wir aufs Schiff können:

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Dann auf dem Campingdeck der Siebener im Lotto: Wir bekommen einen Platz direkt am Fenster!

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Venedig vom Schiff aus:

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Die Baustelle für M.O.S.E.:

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Dann geht's aufs offene Meer Richtung Griechenland ...

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Fortsetzung folgt, dann geht's zurück ins Jahr 2016 und wirklich nach Griechenland :wink:



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Schrauber
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 17.09.2016, 21:18

eddie hat geschrieben:Toll! :thumbs:
Wie du deine Dachterrasse nutzt, finde ich auch gut. :D
Würde mich interessieren, wie lange die Überfahrt mit der Fähre dauert und was das Camping an Bord kostet.
Die Überfahrt dauert je nach Saison und Fahrplan 20 bis 24 Stunden, von Ancona nach Patras bzw. zurück. Ancona - Igoumenitsa sind ein paar Stunden weniger. Igoumenitsa liegt im Norden, nicht weit südlich von der albanischen Grenze, Patras liegt auf dem Peloponnes. Der Preis ist derselbe, die Fähren fahren alle über Igoumenitsa nach Patras. Man kann auch hinzus in Igoumenitsa ausschiffen und rückzus in Patras an Bord gehen.
Die Kosten hängen natürlich von den Fahrzeugen und der Saisonzeit und der aktuellen Preisliste der Fährgesellschaften ab. Echtes camping an Bord gibt es nur bei Anek/Superfast, in der Nebensaison wären da dieses Jahr für ein "Standardgespann" mit zwei Erwachsenen hin und zurück 638 € angefallen. Die genauen Konditionen ändern sich jährlich. Aber selbst für manche Nebensaisontermine kann Camping an Bord schon einen Tag nach dem Erscheinen des neuen Fahrplans im Herbst oder Winter ausgebucht sein ... Fahrplan und Preise für 2016: KLICK

Gruß, Schrauber

mikegold
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von mikegold » 17.09.2016, 22:14

:thumbs:
Die Gebäude auf dem Cp Fusina sind ja klasse. Wußte gar nicht dass Scarpa einen Campingplatz gestaltet hatte.

Bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Deine Bilder rufen in mir Erinnerungen an eine Reise mit dem VW Kübelwagen wach.
Damals ging es mit der Fähre von Ascona über Korfu, Piräus nach Kusadasi. Das ganze endete mit einem dramatischen Überschlag ...

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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 17.09.2016, 22:19

mikegold hat geschrieben:... Die Gebäude auf dem Cp Fusina sind ja klasse. Wußte gar nicht dass Scarpa einen Campingplatz gestaltet hatte ...
Das hat mich auch gewundert, nachdem was er sonst so gemacht hat. Aber vor Ort muss man schon ganz genau hinschauen um seine Spuren noch zu finden ...

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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von eddie » 18.09.2016, 11:27

Schrauber hat geschrieben: ................ Fahrplan und Preise für 2016: KLICK
Gruß, Schrauber
Danke für die Info!!
(Fährenpreise sind ja immer ganz ordentlich, weiß ich noch von Sardinien vor Jahren, 4P + PKW , Kabine :shock: )

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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Ekki ETC 11 » 18.09.2016, 14:41

Schöner Camping auf dem waren wir 2009 und haben 3 Tage Venedig gemacht. Standen direkt am Meer und die Übersee Schiffe fuhren an uns vorbei.

Weiter so...
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 18.09.2016, 19:24

2011 war die Sicht auf die Schiffe eingeschränkt ... Baustelle:
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Aber umso schöner ist es seit 2012, leider habe ich keine Fotos von der neuen "Seafront".

Schrauber
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 18.09.2016, 21:03

So, jetzt geht es wie versprochen nach Griechenland.

Bei der Annäherung an den Zielhafen Patras kommt die beeindruckende Brücke in den Blick, die den Peloponnes und das Festland verbindet:

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Diese Brücke ist eine bemerkenswerte Konstruktion: Gegründet auf Ton, Kies, Sand und Schlick kann sie Erdbeben sowie die Bewegung des Peloponnes weg vom Festland verkraften, indem die Fahrbahn an Seilen hängt und bis zu 3,50 m ausschwingen kann, ...
Vor Jahren sind wir mal drüber gefahren, was allerdings ein teurer Spaß war, damals knappe 13 € Maut

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Unser erster Anlaufpunkt in Griechenland sind Freunde in der Nähe von Nafplio. Bei der Ankunft in Patras ist es nicht so heiß wie gewohnt, aber noch sonnig. Auf der Fahrt entlang des Golfs von Korinth auf der Dauerbaustelle Nationalstraße/Autobahn geraten wir aber in einen heftigen Regenguss, bei Nafplio in den nächsten. Bei Regen werden die griechischen Straßen nach der langen Trockenheit des Sommers saugefährlich, weil sich viel Staub auf dem Asphalt angesammelt hat, der mit dem einsetzenden regen zu "Schmierseife" wird. Aber auch ohne Staub werden ältere Fahrbahnbeläge überraschend glatt, deswegen unterbiete ich bei bei Regen manchmal sogar die ansonsten völlig absurden Geschwindigkeitsbeschränkungen. Wir kommen aber gut bei den Freunden an, deren Grundstück nur durch ein wenig befahrenes Sträßchen vom Strand getrennt ist und finden ein schönes Stellplätzchen

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Das Wetter bleibt durchwachsen, aber es regnet nicht mehr. Wir faulenzen erst mal einen Tag. Am nächsten Tag unternehmen wir aber einen Ausflug, zu dem mich Thomas/Cucuron mit seinem Reisebericht inspiriert hat: etwa 60 km entfernt liegt die vulkanische Halbinsel Methana, der Vulkan ist vor 2000 Jahren zum letzten Mal ausgebrochen und soll in einer leichten Wanderung zu erkunden sein.

Im Hauptort der Halbinsel gibt ein Schwefelbad, das am Ortseingang deutlich zu riechen ist. Blick von der Halbinsel Peloponnes auf den Hauptort der weiteren Halbinsel Methana:

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An der nächsten Laterne halten wir zur Mittagspause:

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Der Laternenpfosten nimmt die Farbkombination vorweg, die uns am Vulkan in der Kombination von Vulkangestein und Pinien erwartet:

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Also auf zum Vulkan, ich erspare mir Kommentare und lasse Bilder sprechen. Ah doch, eine Vorbemerkung: Der Tag ist weitgehend bewölkt, das ist für die einfache Wanderung angenehm, aber das Licht ist zum Fotografieren nicht so toll. Ich hoffe, die faszinierende Landschaft kommt trotzdem 'rüber.

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Auf der Rückfahrt kommen an einem amerikanischen Oldtimer-Laster vorbei, den wir vor ein paar Jahren schon fotografiert hatten. Damals sah er so aus:

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Jetzt sieht er so aus:

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Man darf gespannt sein, wie das weiter geht ...


Abends nach der Rückkunft gibt es dann im benachbarten Dorf DAS fest des Jahres, Panijiri, es ist der Namenstag des Heiligen der Dorfkirche. Ich habe nur Handyfotos, im Dunkeln gemacht, entsprechend schlechte Qualität, aber ich stelle sie hier ein in der Hoffnung wenigstens ansatzweise die Atmösphäre 'rüberbringen zu können. Einweg trifft Orthodoxie ...

Der Gottesdienst wird aus der Kirche mit Lautsprechern nach draußen übertragen, liturgische Gesänge:

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Plötzlich erklingen die Glocken der Kirche in einem sehr prägnanten holprigen Rhythmus, es formiert sich vor der Kirche eine Prozession mit Musikkapelle, die allerdings nur mit wenig Gefolgschaft aus dem Dorf zieht. Die meisten Leute bleiben da, um sich um weltliche Angelegenheiten zu kümmern:

An einer Straße sind beiderseits Verkaufsstände aufgereiht, an paar Fressbusen, aber vor allem 1-Euro-Shops von afrikanischen Betreibern, jeder Stand hat seinen kleinen Generator, der Unmengen von LED-Lampen versorgt, die Stände sind taghell erleuchtet und die Luft ist abgasgeschwängert.

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Die Höchstzahl der Anhänge ist erreicht, gleich geht's noch kurz weiter, solange bitte nicht dazwischen posten ...


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Roman
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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Roman » 18.09.2016, 21:25

Schrauber hat geschrieben: Bei der Annäherung an den Zielhafen Patras kommt die beeindruckende Brücke in den Blick, die den Peloponnes und das Festland verbindet:

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Diese Brücke ist eine bemerkenswerte Konstruktion: Gegründet auf Ton, Kies, Sand und Schlick kann sie Erdbeben sowie die Bewegung des Peloponnes weg vom Festland verkraften, indem die Fahrbahn an Seilen hängt und bis zu 3,50 m ausschwingen kann, ...
<style: oberlehrerhaft; besserwisserisch>
Für Brückenkenner ist das natürlich nur, ich will es mal so ausdrücken, ein Brückchen. Im Vergleich zu wirklich imposanten Stahlseilhängebrücken wie der Vasco da Gama Brücke in Lissabon:

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:ALAAF:
Achte immer auf den Horizont!

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Re: Diaabend Griechenland

Beitrag von Schrauber » 18.09.2016, 21:29

Mir fällt jetzt gerade nicht das richtige Wort ein ... ah doch, ich hab's: Du Späner! Und jetzt wo ich es googele finde ich noch schönere Worte: Grossschnöri, Speuguschti ...

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