Camping-Ausbau

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Roman
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Roman » 23.01.2020, 21:02

Der Espace III war damals von mir angedacht als Ablösung vom Kangoo I, weil Brut und Camingkrempel nicht mehr reingepasst haben. Ich wollte außerdem eine Kühlbox haben, daran war gar nicht zu denken. Die Alternative ist der Troll geworden. Ich finde, dieser Espace ist ein schönes Auto, der letzte echte Espace sowieso. Manchmal liebäugele ich heute noch mit ihm, obwohl ich den gar nicht mehr brauchen kann.

Vielleicht kaufe ich mir ein Dachzelt. Ich finde die Vorstellung charmant, morgens auf meinem Auto aufzuwachen und das Meer zu sehen. Oder die Berge. Besser als in der Karre zu pennen, wenn das Kondenzwasser die Scheiben runterläuft.
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macgoerk
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von macgoerk » 23.01.2020, 23:18

Roman, lass das mit dem Dachzelt.

Wir haben das ausprobiert, einmal, und dann wieder verkauft.

Gruß Claus
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tourensauser
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von tourensauser » 24.01.2020, 07:51

Wir nutzren unseres nun im 6.Jahr und sind nach wie vor begeistert.

Als Schlafplatzerweiterung zum Touring eine tolle Sache. Im Süden sowieso. Und Roman fährt nur ins Warme 8)
Gruß Stefan

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Piratentroll
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Piratentroll » 24.01.2020, 08:17

macgoerk hat geschrieben:
23.01.2020, 23:18
Roman, lass das mit dem Dachzelt.

Wir haben das ausprobiert, einmal, und dann wieder verkauft.

Gruß Claus
Dito. Wobei wir ja das Dachzelt schon im Bus integriert haben. Das ist aber nur was für agile Jugendliche. Oder jung gebliebene.

Ich finde, dass 2 Zahlen eindeutig gegen die Nutzung eines Dachzeltes oder Aufstelldachs zwecks übernachten sprechen.

50 und 100.

Älter als 50 Jahre und schwerer als 100 kg.

Als ich da oben angekommen war, hatte ich zunächst gedacht, das wars, ab jetzt gibt es Essen auf Rädern. Hier kommst du nie wieder runter :D

Wir nutzen das Aufstelldach im Bus lediglich als Erhöhung und eine gute Stehhöhe zu erreichen. Geschlafen wird unten.
Ein Dachzelt wäre somit auch nix mehr für uns.

Aber es gibt sicherlich Kombinationen, in denen das mehr als sinnvoll ist.

Glückauf
„per aspera ad astra.“
Wahlspruch der Sternenflotte

"Lasst uns Drogen nehm und rumfahren"

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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von trolloholic » 24.01.2020, 08:40

Moin,

es überrascht nun nicht,
dass man in größeren und teureren Autos (zum Dacia)
auch komfortabler 2-3 Nächte bewältigen kann.
Der Touran kostet zwei Dacia oder soviel wie Dacia samt dem Ausbau oben;
der Espace (bei uns "Raumschiff") kostet soviel wie Touran und Dacia zusammen. :wink:

Mit einer Matratze und zwei Stühlen plus Kocher kann man auf jedem Zeltpatz stehen. Machen auch viele.

In HH hatte ein Autovermieter die kleinen Kastenwagen samt Matratze und Stühle für das WE vermietet.
Unter der Woche laufen die als Lieferwagen.
Nicht doof, "keep it simple" als Mietangebot für Städter ...

schönes Wochenende!
trolloholic
Immer wenn unser Troll rumzickt, kommt mir C. Bukowski in den Sinn:
"Find what you love and let it kill you."

Roman
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Roman » 24.01.2020, 08:44

Piratentroll hat geschrieben:
24.01.2020, 08:17
Das ist aber nur was für agile Jugendliche. Oder jung gebliebene.

Ich finde, dass 2 Zahlen eindeutig gegen die Nutzung eines Dachzeltes oder Aufstelldachs zwecks übernachten sprechen.

50 und 100.

Älter als 50 Jahre und schwerer als 100 kg.
Das ist doch der eigentliche Grund für's Dachzelt. Sich noch mal jung fühlen. Die 50 sollen quasi magisch negiert werden und an der 100 arbeite ich.

Sicherlich ist das eine Schnapsidee. Aber - Camping an sich ist ja nur über das Gefühl und nicht rational erklärbar. So auch der Ausbau vom Hochdachkombi. Irgendwie sinnvoll ist der nicht, außer, man möchte ihn haben. Das reicht als Begründung für einen Innenausbau, der halb so viel wie das Auto kostet oder wochenlanges Gefrickel und Gebastel für eine eigene Konstruktion. Andere legen 70k für einen spartanischen California hin.

Es gibt übrigens ein echtes Argument gegen ein Dachzelt. Es muss - oder sollte irgendwo gelagert werden. Das wäre mein Problem. Ein Hartschalen-Modell bekäme ich vermutlich nicht die steile Kellertreppe hinunter und dazu ist der Keller feucht und muffig. Wir würden dann also im Keller-Muff pennen. Andere hier in der Nachbarschaft haben das Problem auch, die fahren das Dachzelt das ganze Jahr auf dem Auto herum. Bis vor kurzem habe ich gar nicht kapiert, dass das Zelte sind. Ich dachte immer an Spezialanfertigungen von Dachboxen. Für Menschen, die großeformatige, flache Dinge transportieren müssen. Druckereien, Werbeagenturen, Schildermacher, Werbeträgerhersteller usw. Gibt es viele hier in der Gegend. Ne, das sind einfach Camper. Besser wird so ein Zelt bestimmt nicht, wenn es 365 Tage/Jahr Wetter und Stadtluft ertragen muss. Und Greta dürfte auch nicht begeistert sein.
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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von tourensauser » 24.01.2020, 09:08

Roman hat geschrieben:
24.01.2020, 08:44
...
Es gibt übrigens ein echtes Argument gegen ein Dachzelt. Es muss - oder sollte irgendwo gelagert werden. Das wäre mein Problem.
...
Dieses Problem hatte ich auch und da ich nicht über eine Scheune verfüge, aber über eine Garage habes ich es wie folgt gelöst:


Dachzelt_1.jpg
Dachzelt_3.jpg
Dachzelt_5.jpg
Dachzelt_6.jpg

Aber auch dazu braucht es zumindest eine Garage. Das ganze Jaht spazieren fahren fällt aus und in den Keller tragen ist eine Aktion.....
Gruß Stefan

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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Dr King Schultz » 24.01.2020, 11:34

Ich habe mir einen Ausbau für einen Ford Tourneo Connect (langer Radstand) selbst gebaut aber leider keine Bilder parat. Liegefläche 200x120cm.

Es ist ein richtiges Lattenrost verbaut welches sich in der Mitte teilen lässt und zusammengesteckt werden kann. So lässt sich bei der Fahrt die Sitzbank hinten noch nutzen.

Das ganze ist auch höhenverstellbar das sich wärend der Fahrt Klamotten wie ein kleiner Küchenblock unter dem Bett verstauen lassen. Aufgebaut kann man das Bett niedriger setzen für mehr Kopffreiheit.

Für 2 Personen mit großem Vorzelt war das in Ordnung, es ist nur immer viel Arbeit mit dem Einbau und Umbau aufem Stellplatz und mal eben zwischendurch mit dem Auto im Urlaub wo hin fahren ist aufwendig.

Daher mache ich mir gerade einen Triton fertig. Das das Auto im Urlaub nutzbar bleibt war auch der Grund warum für mich kein Wohnmobil in Frage kommt.

Gruß Ole
Eriba Touring Triton 1983

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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Ollerzausel » 24.01.2020, 16:04

tourensauser hat geschrieben:
24.01.2020, 09:08

Dieses Problem hatte ich auch und da ich nicht über eine Scheune verfüge, aber über eine Garage habes ich es wie folgt gelöst:
Die Lagerung hält uns auch ab und bei mir stehen da noch zwei Moppeds :roll: .

Passt denn Deine Karre noch rein? :mrgreen:
Unterwegs mit Troll 555 und Jeep Commander, beide aus 2006.
"Das Leben ist so kurz, dass man sich nur über die erlesensten Dinge unterrichten sollte." Friedrich II. - Der Alte Fritz (1712-1786)

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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von tourensauser » 24.01.2020, 18:31

In der Garage steht noch mein Mopped, 4 Fahrräder und ein großer Honda—Wiesenmäher, also Gerümpel total: :roll: :mrgreen:

ich habe mich irgendwann dazu entschieden, das Regal in die Garage zu bauen und das Auto draußen zu lassen. Wäre das Regal weg könnte man die Garage gut mit Dachzelt und Auto nutzen.
Gruß Stefan

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Re: Camping-Ausbau

Beitrag von Uromastyx ETC 611 » 25.01.2020, 16:36

Ist ja spannend hier mitzulesen und erinnert mich an Bekannte. Die haben im reifen Alter (near sixty) das Campen für sich entdeckt.

Die Stadien des Campingwerdeganges:

- Minimalistisch in einem Ford Tourneo a`la Romans Campingnachbarn,
. dann Dachzelt und das Campinggeraffel im Tourneo,
- Campingausbau angedacht, damit Ordnung reinkommt,
- und jetzt ziehen sie einen Puck hinterher, damit sie auch im Trockenen sitzen können :mrgreen: :thumbs:

Trotz mehrfachem Anmahnen, haben sich offensichtlich hier noch nicht angemeldet :(

Apopro Dachzelt, ich wollte es auch nicht mehr missen, dient allerdings als "Kinderzimmer". Für mich wär's nix.
Gruß Matthias,

oder der Uro

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