Worüber ich mich heute freue

Touringthemen, .... aber bitte nicht alles ernst nehmen hier!
Roman
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Roman » 29.06.2020, 18:13

Gasflaschen rausnehmen, Gasschlauch abnehmen, Vorhänge zuziehen und sagen: Der Wagen habe keine Gasanlage mehr. Wohnwagenschlüssel nicht mit abgeben, der Prüfer muss für Verkehrssicherheitsprüfung eh nicht in den Wagen.
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yoho
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von yoho » 29.06.2020, 19:00

Roman hat geschrieben:
29.06.2020, 18:13
Gasflaschen rausnehmen, Gasschlauch abnehmen, Vorhänge zuziehen und sagen: Der Wagen habe keine Gasanlage mehr. Wohnwagenschlüssel nicht mit abgeben, der Prüfer muss für Verkehrssicherheitsprüfung eh nicht in den Wagen.
Das wird leider nichts. Erstens laufen die Gasleitungen noch unter dem Wagenboden lang. Zweitens sieht man die eingebaute Heizung von unten. Drittens sind auch der Leitungsverlauf zum Kühlschrank und das Vorhandensein desselben von außen sichtbar. Dafür muss nur das Lüftungsgitter raus.

Roman
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Roman » 29.06.2020, 21:34

Ist stillgelegt. Wird nicht mehr benutzt, weil kaputt oder zu alt, zu gefährlich. Sag ich immer. Ich gebe den Wohnwagen ab wegen der TÜV-Plakette, nicht wegen der Gasprüfung. Aktuelle Gesetzeslage ist: Man braucht bei Wohnwagen keine Gasprüfung für die Bescheinigung der Fahrtüchtigkeit, oder wie auch immer man die Plakette nennt. Wenn die Prüfstelle noch nicht mal die Gesetzeslage kennt, oder ignoriert, wie sollte ich denn dann Vertrauen in den Laden haben, ob der überhaupt ordentlichen prüfen kann oder will?
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macgoerk
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von macgoerk » 29.06.2020, 22:10

Romans Wohnwagen ist stillgelegt, schade, keine Reiseberichte mehr über Länder und
Gegenden die man ohnehin nicht bereisen will ... :mrgreen:
Touring ! Seit 1983...viele Tage, viele Nächte, viele Meilen...

yoho
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von yoho » 29.06.2020, 22:22

Wenn die Prüfstelle noch nicht mal die Gesetzeslage kennt, oder ignoriert, wie sollte ich denn dann Vertrauen in den Laden haben, ob der überhaupt ordentlichen prüfen kann oder will?
Ich hatte noch nie Vertrauen in eine Prüfstelle. Ich vertraue meinem Mechaniker.

Meine ersten TÜV-Erlebnisse sahen so aus, dass meine damalige Dorf-Werkstatt mir empfahl, besser die zwei Stunden Fahrt über die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz in Kauf zu nehmen, anstatt zu versuchen, einen 2CV in Hessen über den TÜV zu bringen.

Wie man das bewerkstelligt, habe ich dann nach einem Umzug in die hessische Landesmitte lernen (müssen). Wir hatten dafür eine nette Studentin der Tiermedizin im Freundeskreis, die alltags bei einem Milchbauern jobbte, in Latzhosen und karierten Hemden rumlief und dezent nach Kuhstall duftete.
Für uns (und unsere Autos) hat sie sich alle zwei Jahre in Schale geworfen: weiße Bluse mit offenen Knöpfen fast bis zum Bauchnabel und ein schwarzes Lederröckchen, das mit Mühe und Not ihren Hintern bedeckte. Dazu Stiefeletten. Und ganz viel Bein.
Zum Glück gab es in der näheren Umgebung mehrere Prüfstellen. Mit jeder unserer Enten fuhr sie bei einer anderen vor und stellte sich dann so neben den Wagen, dass die Jungs in der Grube was zu gucken hatten. Der Trick klappte jedes Mal. Uns (und unseren Freundinnen) war sie in diesem Aufzug eher unheimlich.

Der Umzug nach NRW brachte eine neue Variante mit sich: das Handaufhalten. Ich konnte es mir aber nicht leisten, Trinkgeld zu zahlen und bin dann jedes Mal, wenn diese Tour wieder losging, bis zur Chefetage marschiert. Dort habe ich dann heraushängen lasse, was ich so beruflich mache und dann ging alles ganz schnell und unkompliziert.

Und heute: der Mensch, der in die Werkstatt meines Mechanikers kommt, ist absolut unbestechlich und lässt vor allem die Kirche im Dorf. Der moniert nur Sachen, die wirklich relevant sind (und die wir übersehen haben). Das ist aber in fünfundzwanzig Jahren erst zweimal vorgekommen.
Einmal war es eine Handbremse mit ungleichmäßiger Wirkung bei der Flosse und das andere Mal fiel die Alko-Bremse beim Troll auseinander und die Bremswirkung war gleich Null. Da war ich regelrecht dankbar, dass das bei einer Vollbremsung auf dem Parkplatz der Werkstatt passiert ist und nicht auf der Straße. Ursache war eine Fehlkonstruktion, die wir mit dem Segen des Prüfers – und einem Schweißgerät – weggemacht haben.

Roman
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Roman » 29.06.2020, 22:27

macgoerk hat geschrieben:
29.06.2020, 22:10
Romans Wohnwagen ist stillgelegt, schade, keine Reiseberichte mehr über Länder und
Gegenden die man ohnehin nicht bereisen will ... :mrgreen:
Die Gasanlage, die Gasanlage! :mrgreen: Nicht die Karre. Ich hab heute den ganzen Tag gefrickelt. Einen Gartenschlauch-Anschluss für mein Abwassertaxi. Wie macht man das eigentlich richtig? Egal, ich habe jetzt so ein Gardena-Ding an meiner 3/4-Schlauch und eine ansteckbare Verlängerung in den Kanister. An der Tür ist unten die Leiste abgefallen. Die muss ich morgen noch festpappen. Tube Sika habe ich noch. Übermorgen geht es los! Falls es uns gelingt - Schengen war ja bekanntlich gestern - sind wir übermorgen in Portugal. Oder überübermorgen.

Die Zeit rät zum Reisen per googlemaps:

https://www.zeit.de/entdecken/reisen/20 ... ew-digital

Wenn ich wieder da bin, werde ich das Abo kündigen.
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von macgoerk » 29.06.2020, 22:36

Sch....auf die Leiste....

... ich wünsche Euch eine gute und widerstandsfreie Fahrt... :thumbs:

Gruß Claus
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von eri ETC 379 » 30.06.2020, 07:12

@Roman
"Endlich" zu zweit unterwegs :thumbs: es wird anders (evtl.) Wünsche ebenfalls eine gute Reise mit viel Ruhe, Unternehmungen und Abenteuerlust und genießen, genießen und sagte ich schon? GENIEßEN :thumbs:
Alle Rechtschreibfehler sind volle Absicht, zusammen ergeben sie eine Botschaft mit der ich versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen.
Triton Bj. 80

miell
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von miell » 21.12.2020, 01:22

Geschafft!
Die alte Küche ist komplett zurückgebaut.
Ich hatte sie vor 20 Jahren, wie nahezu alles Mobiliar, aus Kieferholz in U-Form getischlert.
Jetzt erinnert nur noch ein Haufen Brennholz und die blinden Pflasterbereiche
_DSC0843 (2).JPG
an das gute Stück.
Ach ja, ein Päckchen "Villeroy & Boch Wandfliesen" (original Manufakturware aus den Jahren um ca. 1850) konnte ich auch noch wiederverwertbar retten.
Die Neue wird eine Inselküche, deren Korpusse sind schon in der Werkstatt vorbereitet und warten auf den Einbau.
Zuvor muss aber das Klinkerpflaster noch geschliffen und geölt, Holzstiel, Decke und Wände gemalert werden.
Neue Spülmaschine, Kochfeld und Spüle sind schon da und die Spülmaschine, wenn auch zurzeit noch provisorisch angeschlossen, hat schon ihren ersten Waschgang mit Bravour erledigt.
Zugegeben, momentan sieht's hier aus wie im Übergangswohnheim.
wanderbaustelle hat geschrieben:
17.12.2020, 10:51
miell hat geschrieben:
17.12.2020, 01:10
Küchenum - und Neubau gerettet.
Das ist zur Weihnachtszeit (Plätzchen/Braten) aber auch passend :ALAAF:
Habt Ihr noch eine zweite Küche?
Mein Göttergatte dürfte nicht mal daran denken, jetzt sein Werkzeug zwischen den Plätzchen abzulegen.
Außerdem wäre die Keks-Dose sicherlich sehr schnell leer. :mrgreen:
Grüße
wanderbaustelle
@wanderbaustelle:
Nein haben wir nicht, aber Plätzchen und Sonntagsbraten waren noch nie so meins. (much) :oops:
Der obligatorische "Weihnachtsstress" in Kindheitstagen war mir schon immer ein Gräuel.
Als ich vor 52 Jahren meinen ersten eigenen Hausstand gründete, habe ich als Erstes die tradierten Festessen an Sonn- und Feiertagen abgeschafft.
Das war doch alles andere als Ruhe, Erholung und Besinnlichkeit, wenn stundenlang nur "Saustall" im Küchenbereich produziert wurde um, zwischen Zwölf und Eins, mit gestresster Mutter, mürrischem Vater, nervigen 5 Geschwistern (weil wir alle zankten, wer heute diesen ganzen Mist abwaschen und abtrocknen muss) "ohne Zappeln" mit Schlips und Sonntagskleid die Weihnachtsgans* zu verspeisen.
Wenn's ganz schlimm kam, war da auch noch die bigotte Großmutter zu Besuch.
Die rügte mich dann auch noch, weil wir alle am Mittagstisch zusammen waren jetzt vor Allen, weil ich als Ministrant im Gottesdienst das Weihrauchfass rings um geschleudert habe, statt es geziemlich nur hin und her zu schwenken.
"Da ist das Jesuskind drin! Der "Liebe Herrgott" wird dich dafür mit dem ewigen Fegefeuer bestrafen!"
Toll, alles auszuhalten ohne zu kleckern !!!
* Für mich schon immer ein Problem, die Gans auf dem Tisch, die doch lieber am Dorfteich rum schnattern sollte.
Den Ganter zum Angriff auf uns Jungs herauszufordern, das war doch deren einzige Lebensaufgabe in meinem Verständnis.
Ihn jetzt mit komischer Füllung im Bauch essen? Einfach widerlich war das für mich!

Ja, unsere Vorfreude auf Weihnachten ist weniger profan, als die der wohl meisten Mitbürger.
Aber bitte, natürlich gilt für uns: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“.

Gegenseitige Besuche an den Feiertagen haben wir grundsätzlich ausgeschlossen, sodass wir beide unbeschwert an diesen Tagen unserem lange geplanten Projekt frönen können.
Darüber freue ich mich heute, also eigentlich, mit Blick auf die Uhr, begann die Freude ja schon gestern.
Eriba Puck L 1997, Nissan X-Trail 2,5 Liter, Benziner, 175 PS, 4X4 Antrieb, Automatik, 2006

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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Elch » 21.12.2020, 08:28

bei unser Küche sieht es ähnlich aus
Die alte Küche ist raus (noch vom Vorbesitzer)

Leider können wir nicht alles so wie Du selbst bauen. :cry:
Aber über die selbstgebauten Regale freuen wir uns doch.

Viel Erfolg und schöne Feiertage! :thumbs:

Viele Grüße
Franzi

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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von eri ETC 379 » 21.12.2020, 09:55

Ich freu mich grad, weil ich seit vielen Jahren zum ersten Mal an Weihnachten nicht durch die Gegend reisen muss um "Eltern" zu besuchen, die nicht meine sind. Bei meinen hatte das auch schon in jungen Jahren geklärt, mein eigenes „Weihnachten“ zu gestalten. Soziale, gesellschaftliche Verpflichtungen hat mich dann zu einem Kompromiss "gezwungen". Nicht länger als 24 Stunden...... Es mag jetzt furchtbar klingen aber Corona befreit mich gerade von einer Verpflichtung…. und darüber freue ich mich. Meinem eigenen Nachwuchs habe ich das auch so beigebracht: komm nur, wenn du kommen möchtest.... und er möchte... :lol: :XMAS: ich koche gerne und er liebt mein Essen :mrgreen:
Dateianhänge
Weihnachten Kernfamilie.jpg
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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von cailin » 21.12.2020, 11:35

Wieso finde ich das Bild grade eher ... furchtbar??? :oops:
Man sollte einfach mal das tun, was einen Glücklich macht, anstatt immer nur das, was Vernünftig ist.

Sprachs und kaufte sich nen Triton (1992)
und machte sie zur Tritonette


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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von wanderbaustelle » 21.12.2020, 12:15

ich freue mich über unseren selbstgebackenen Stollen

🎄

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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Feger ETC 421 » 21.12.2020, 18:52

Worüber ich mich heut so richtig gefreut hab, ich durfte meine Frau besuchen, so richtig mit Berühren und so....

Jetzt weiß ich, wie sich ein Süchtiger fühlt, wenn er nach acht Wochen Abstinenz wieder mal.....

Gruß, der Feger
Neuerdings unterwegs mit einem Dethleffs Tourist HD 460 V
In Touringsprache könnte er ein "Titan lmt" sein

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Re: Worüber ich mich heute freue

Beitrag von Schrauber » 21.12.2020, 19:04

Oh Mann Feger, das geht mir nahe ...

Ich freue mich über ein sehr gutes Gespräch heute in der Klinik, das meine Angst vor meiner nächsten OP Mitte Januar deutlich reduziert hat.

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